Nach einem wunderschönen Abschluss der Open-Air-Saison 2008-2009 mit Kunst und Kultur im Garten freuen wir uns ganz besonders auf die Eröffnung des Arti-Kunst-Kultur-Jahres 2010.
Den Anfang machte die "Er-Sie-Es" Kunstschau am 7. und 8. März 2008-welche durchaus Vorbildcharakter für Folgeveranstaltungen hat. Wegen dem regen Publikumsinteresse wollen wir gerne auch weitere "Kunstschaffende" auf unser Projekt aufmerksam machen, um eine Bereicherung der regionalen Kulturlandschaft zu ermöglichen. Angesprochen fühlen können sich Künstler, Kollektive und andere Formen der Kunst- und Kulturschaffenden. Wir freuen uns auf Eure Kontaktaufnahme und nehmen Euch gerne in unsere Künstlerdatenbank auf. Frei nach dem Motto: "Ihr macht Kunst - wir das Drumherum"!

"Ausgestellt" Kunstausstellung
Erstmals 2008 wurde vier Studentinnen die Erfüllung eines
großen Traums ermöglicht: im Vereinshaus der
Artificial Family konnte ihre erste eigene
Ausstellung stattfinden!
Sie lief unter dem Namen "ErSieEs" und war keine
Kunstausstellung im klassischen Sinn,
sondern gestaltete sich als lockerer Abend,
der seinen Gästen, mit zahlreichen Kunstwerken
aus den Bereichen Bildende Kunst und Musik,
eine fröhliche und abwechslungsreiche
Veranstaltung bot.
2009 ging das Künstler-Team aus Hessen in
neuer Besetzung und mit Werken aus den oben
genannten Bereichen, sowie Fotografie, unter
dem Motto "Ausgestellt" an den Start. Zwei
Tage lang stellen Künstler der Region ihre
Werke im Vereinshaus und im wunderschönen,
frühlingshaften Garten der Artificial Family
aus.
Untermalt wurde die Veranstaltung wieder durch
Liveauftritte der Artificial Family-Hausmusiker,
Gastmusiker, und einem bunten Rahmenprogramm.
Dazu gabt es kulinarische Köstlichkeiten aus
der namhaften "Lothars Cuisine", erfrischende
und warme Getränke, sowie Cocktails.
Wir laden Euch herzlich ein, mit uns die
Ausstellung 2010 zu eröffnen,
und freuen uns auf Euren Besuch!
Pressetext der Offenbach Post vom 10.03.2008
(Quelle: http://www.op-online.de/regionalnews/Muehlheim)
Vier Studentinnen die Erfüllung eines großen Traums ermöglicht
"ErSieEs": Keine Kunstausstellung im klassischen Sinn bei der "Artificial Family"
Mühlheim (sim) - Eine eigene Ausstellung zu präsentieren zählt für viele Künstler zu den großen Träumen. Für Luzia Teschner, Elena Leussidis, Mona Wolf und Joëlle Tourlonias wurde dies nun Wirklichkeit. Die vier Kunststudentinnen der Gießener Justus-Liebig-Universität und der Bauhaus-Hochschule Weimar hatten am Wochenende zur Vernissage in das Vereinshaus der "Artificial Family" eingeladen.
"ErSieEs" lautet das Thema der ambitionierten Kunstschau. Ein weit gefasstes Motto, das ganz den Vorstellungen der Organisatorinnen entsprach. "Wir haben uns für ein relativ offenes Konzept entschieden, um möglichst viele unterschiedliche Werke vorzeigen zu können", erläutert Luzia Teschner. Entsprechend vielfältig sind die Objekte. Neben Kreidezeichnungen und Aquarellen konnten die Besucher ebenfalls Stickereien und eine Videoinstallation besichtigen. Die Mehrzahl der 51 Ausstellungsstücke war eigens für die Schau geschaffen worden.
Ein halbes Jahr haben die vier Künstlerinnen gebraucht, um ihre Idee in die Tat umzusetzen. Wie viele ihrer Kommilitonen hatten sie bereits zu Beginn des Studiums mit dem Gedanken gespielt, ihre Arbeit einem größeren Publikum zu präsentieren. Bis das Gemeinschaftsprojekt jedoch das Licht der Welt erblickte, waren unzählige kreative Stunden und organisatorisches Talent gefragt. Unterstützung erhielten sie dabei von Susannah Bödiger, die bei der Umsetzung der Einfälle mitwirkte, sowie beim Team der "Artificial Family."
Der Mühlheimer Verein gehört zu den bedeutenden Kulturträgern der Stadt und ist vor allem durch das alljährliche Steinbruchfestival bekannt. Da die Gruppe um Sara Bernhardt jedoch auch jungen Künstlern der Region eine Plattform bieten möchte, brauchten sie nicht lange überzeugt zu werden, um den vier Studentinnen ihre Räume zur Verfügung zu stellen. "Uns war wichtig, keine Ausstellung im klassischen Charakter zu präsentieren, sondern sie freier zu gestalten", meinte Leussidis. "Deswegen waren wir froh, das Haus der ‚Artificial Family' nutzen zu dürfen."
Die Mühe der vier Kunstschülerinnen wurde belohnt: An beiden Ausstellungstagen kamen viele Besucher in das Vereinsheim Am Rabenloh, um die Werke zu betrachten und mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Als Begleitprogramm hatten die Organisatoren Sänger und Bands eingeladen, die für den musikalischen Rahmen sorgten. So waren neben Jary Boon und Sara Bernhardt auch die Gruppen "Enemenemeck", "Krabat", "Careless" sowie "Callaloo Che" erschienen und sorgten für die passende Stimmung im Saal.
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